Giftstoffe in der Kosmetik

Mittwoch, 17. August 2016

Giftstoffe in der Kosmetik

Der Schönheitsfehler konventioneller Kosmetik

Wie weit würden wir für unsere Schönheit gehen? Müssen wir für Schönheit wirklich leiden?

Zugegeben, viele von uns würden tatsächlich sehr weit gehen, insbesondere wenn die Unannehmlichkeiten kurzfristiger Natur sind. Aber wer würde für sein Aussehen wissentlich Gefahren in Kauf nehmen, wie sie sonst nur auf Zigarettenverpackungen beschrieben sind? Und was wenn langfristig nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Schönheit darunter leidet? Was, wenn die Haut die Fähigkeit verliert sich selbst zu regulieren oder Allergien entwickelt?

Nicht alles, was unter den Inhaltstoffen konventioneller Kosmetik angeführt ist ist schlecht, nur weil es einen chemischen Namen trägt. Aber Manches schon. Und genau darin liegt das große Manko der Kosmetikindustrie.

Ein Beispiel: In einer Studie des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.), wurden mehr als 60.000 Pflege- und Kosmetikprodukte auf hormonell wirksame Stoffe geprüft. Das Ergebnis sollte zu denken geben: bei 30% aller untersuchten Produkte wurden solche gefunden, bei jedem fünften Produkt sogar mehrere.

Hormonell wirksame Stoffe stehen in Zusammenhang mit Gesundheitsrisiken wie einer verminderten Spermienqualität, Hoden- und Brustkrebs sowie verfrühter Pubertät. Cocktaileffekte, die sich aus der Verwendung mehrerer Substanzen mit ähnlicher Wirksamkeit ergeben können, finden im Moment in der Risikobewertung der EU wenig Beachtung und das Gesundheitsrisiko ist kaum abzuschätzen.

Die wichtigsten Schadstoffe, die häufig in konventionellen Kosmetikprodukten vorkommen:

  • Parabene wie Methyl- oder Propylparaben sind breit eingesetzte synthetische Konservierungsmittel gegen Bakterien und Pilze. Da sie in vielen verschiedenen Kosmetikprodukten enthalten sind, werden Konsumenten häufig größeren Mengen davon ausgesetzt. Die Substanzen sind hormonell wirksam, allergieauslösend und stehen in Zusammenhang mit Krebserkrankungen. Parabene durchdringen die Hautbarriere, verteilen sich im Körper und wurden sogar in der Muttermilch nachgewiesen.   
  • Weitere hormonell wirksame Stoffe sind chemische UV-Filter wie Ethylhexyl-Methoxycinnamate (OMC).
  • Andere gängige Konservierungsmittel sind Formaldehydabspalter (z.B. Imidazolidinylharnstoff, Bronidox oder Bronopol). Wie der Name schon sagt, bilden diese Substanzen unter bestimmten Bedingungen Formaldehyd. Formaldehyd ist stark reizend, ein starkes Allergen und krebserregend.
  • Aus Erdöl werden billige kosmetische Inhaltsstoffe wie Mineralöl, Paraffinöl, Paraffinwax oder Vaseline erzeugt. Diese nicht wasserlöslichen Substanzen verschließen die Haut und minimieren dadurch den Abtransport von Schad- und Abfallstoffen, sowie die Hautatmung.
  • Es sind tausende Inhaltsstoffe in Verwendung, die unter dem Begriff “Parfum” oder “Fragrance” subsumiert werden, nicht wenige davon sind irritierend, allergieauslösend oder gar krebserregend. Nitro- und polyzyklonische Moschusverbindungen etwa sind gängige synthetische Duftstoffe - einige Substanzen dieser Stoffklasse reichern sich  im Körper an, gelten als erbgutverändernd und nervenschädigend.
  • Emulgatoren (Tenside) ermöglichen das Herstellen stabiler Gemische von Öl- und Wasserphasen. Häufige eingesetzte Beispiele sind Sodium-Lauryl-Sulfat (SLS), Polyethylenglykol (PEG) und seine Derivate. Ihre schädlichen Einflüsse auf die Haut reichen von entfettender, irritierender, allergieauslösender Wirkung, über Störungen der Hautbarriere und damit verbundenen erhöhtem Schadstoffeintrag, bis hin zur Bildung krebserregender Stoffe mit anderen Inhaltsstoffen in Kosmetika.

Zum Glück gibt es Alternativen. Unsere Produkte von PURE SKIN FOOD enthalten ausschließlich hochwertige, biologische und vegane Inhaltsstoffe – aus Prinzip!